Diese Schädlinge bedrohen Ihren Garten

Die große Blattlaus sticht das Pflanzgewebe an und saugt den Saft aus. Dadurch verkrüppeln Blätter und Triebe. Auf den Ausscheidungen entwickeln sich Taupilze. Mittel dagegen sind große Pflaster und Spritzmittel auf der Basis von Kaliseife. Rosenblattrollwespe, eingeräumte Blätter, in denen Raupen sitzen, sind ein Zeichen für diesen Befall. Wenn sich die Blätter bereits eingerollt haben, sind Spritzmittel nicht mehr wirksam. Die Blätter müssen abgezupft und anschließend vernichtet werden.

Gemeine Spinnmilben

Ab Juni zeigen sich weiße Aufhellungen auf den Blättern. Stellen, an denen Milben Pflanzensaft gesaugt haben. Bei starkem Befall überzieht ein Gespinst die Blätter. In der Folge verkümmert die Pflanze. Bei Spinnmilben helfen dieselben Präparate wie gegen Blattläuse.

Echter Mehltau

Auf der Oberseite der Blätter zeigt sich ein weißer Belag. Die Blätter verfärben sich später bräunlich, verkümmern und sterben ab.
Echter Mehltau tritt besonders bei Rosen an Standorten auf, an denen sich die Hitze staut. Die zugelassenen Spritzmittel können stark geschädigte Pflanzenteile nicht retten und müssen daher schon beim ersten Befall eingesetzt werden.

Rosenrost zeigt sich durch gelbe bis rötlich winzige Flecken auf der Blattoberseite, wenig später auch gelbe, sich schwarz färbende Punkte.

Kranke Blätter sollten rasch entfernt oder aufgesammelt werden. Die zugelassenen Spritzmittel müssen auch hier schon beim ersten Befall eingesetzt werden.

Sternrußtau

Dunkle Flecken mit sternförmigen Rändern, die ab Mai auf den Blättern erscheinen, sind Folgen des Befalls. Die Blätter werden gelb und fallen bei Berührung ab. Sie müssen aufgesammelt und vernichtet werden. Ebenso wie bei den meisten Pilzkrankheiten wirken Spritzmittel nur, wenn sie rechtzeitig und wiederholt eingesetzt werden. Der beste Schutz gegen Schädlinge bei Rosen ist regelmäßige Kontrolle. In manchen Jahren bleiben die Rosen von Schädlingen und Krankheiten ganz verschont, in anderen erwischt es auch sonst sehr gesunde und kräftige Rosen.

Der Grund dafür ist das unterschiedliche Wetter, das den Befall fördert oder verhindert. Um einen Befall zu verhindern bzw. zu minimieren, sollten die Rosen regelmäßig kontrolliert werden. Auch die Blattunterseiten sind wichtig, denn oft sind hier die ersten Anzeichen von Schädlings- oder Pilzbefall zu entdecken. Viel Mühe macht dieser Vorgang nicht, die Kontrolle kann ganz nebenbei während eines erholsamen Spaziergangs durch den blühenden Garten erledigt werden. Am besten mit der Schere in der Hand, um ganz nebenbei welke Blätter zu entfernen. Sind einzelne Blätter von Pilzen oder Zikaden befallen, zupft man diese sofort ab.

Tipp: Bei Rosen sind nur schwach giftige Präparate zugelassen, außerdem Pflanzenstärkungsmittel, mit der die Widerstandskraft der Pflanzen begünstigt wird. Möglichst frühmorgens und bei windstillem Wetter spritzen. Spritzmittel sollte Blattoberseite und Blattunterseite benetzen.

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