Kaminholz kaufen, oder selber machen

Hacke, Hacke Hölzchen

In der Winterzeit gibt es nichts schöneres, als es sich vor einem prasselnden Kaminfeuer gemütlich zu machen. Doch Kaminholz kann, wo sich immer mehr Menschen wieder dem Heizen mit Holz zuwenden, ganz schön teuer werden, wenn man es fertig geschnitten kauft. Günstiger wird es, wenn man einen Teil dieser Arbeit selbst übernimmt. Wer nicht selber in den Wald gehen kann oder will, um Bäume zu fällen, kann aber zumindest gefällte und entastete Baumstämme zurecht sägen. Auch wer „nur“ die zugeschnittenen Stücke hacken möchte, kann mit diesem Selbstanteil ein wenig Geld einsparen und gleichzeitig etwas für seine Fitness tun.

Baumstämme zu sägen

Wer sich im Internet umschaut, wird feststellen, dass es viele Quellen gibt, die Baumstämme anliefern. Die Menge ist nur in seltenen Fällen ausschlaggebend. Jedoch sollte unbedingt auf den Preis und die Lieferkosten geachtet werden. Der Preis ist nur zum Teil von der Holzart abhängig. Damit die Brennqualität des Holzes stimmt, sollte nach Buche, Esche, Eiche, Kastanie oder Ahorn Ausschau gehalten werden. Da die Preise zum Teil stark schwanken, sollte öfters recherchiert werden, damit man einen wirklich guten Preis erwischt.

Auf Absprache mit dem Lieferanten können die Baumstämme eventuell sogar in handlichen Meterstücken angeliefert werden. Diese werden nun in Eigenregie in ofengroße Stücke gesägt. Je nach Stärke des Stammes kann dies mit der Motorsäge, der Kreis- oder Wippsäge geschehen. Hierbei ist wieder auf die Schutzkleidung und die notwendige Achtsamkeit zu achten. Zu schnell können durch Unachtsamkeit oder Ungeschicklichkeit Unfälle mit fürchterlichen Folgen passieren.

Wer richtig dicke Baumstämme geliefert bekommt, muss diese vor dem Zurechtsägen noch spalten, da sie für alle Sägen einen zu großen Umfang aufweisen. Dies kann entweder mit einem professionellen Spalter geschehen. Diese gibt es ab € 200 zu kaufen. Jedoch kosten die wirklich guten ein wenig mehr. Wer ihn also oft in Betrieb hat, sollte nicht am Anschaffungspreis sparen. In vielen Fällen sind aber auch die Spalter „zu klein“. Daher wird mit Spaltkeil und schwerem Vorschlaghammer gespalten.

Sind alle Stücke nun in Ofengröße vorbereitet, geht es an das Holzhacken. Wer einen Spalter sein eigen nennen kann, der findet hier eine arbeitserleichternde Unterstützung. Ansonsten steht dem Holzarbeiter die gute alte Spaltaxt zur Verfügung, um alle Holzblöcke zu spalten. Dies ist notwendig, damit sie besser brennen. Denn nur dünne Hölzer können ganz verfeuert werden. Werden dicke Rundhölzer verfeuert, kann es zu einer ungenügenden Verbrennung kommen. Dies ist weder für die Wärmequalität noch für den Schornstein gut. Also wird gehackt!

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